Aukey Solar Ladegerät

Die Energieversorgung unterwegs wird immer wichtiger. Wir haben immer mehr Geräte, die wir auch mobil nutzen möchten und über den Tag mit Energie versorgen möchten.
Bei einem Nachmittag im Park ist eine Ausstattung wie ein Smartphone, ein Bluetooth-Lautsprecher und ein Tablet oder eine Spielekonsole kaum noch eine Besonderheit.
Ärgerlich ist es, wenn den Geräten nach kurzer Zeit der Saft ausgeht.

Ich selbst bin öfter mit dem Campingmobilunterwegs und möchte auch einen Raspberry Pi als Mediacenter in den Fahrpausen betreiben.
Gerade beim Campingmobil ist man über jede Möglichkeit dankbar, die nicht die Batterie belastet.

Daher habe ich das mobile Solarpanel von Aukey einmal näher unter die Lupe genommen.

Das Panel kommt zusammengeklappt im Handtaschenformat mit Tragegriff und hat in etwa die Größe eines DIN A4 Blattes. In diesem Zustand sind die Solarpanels innenliegend. Außen ist die Tasche mit einem robusten Stoff geschützt.
Um die Solarzellen zu nutzen, müssen sie aufgefaltet werden. Dadurch kommen drei Panels zum Vorschein.
Die Panels können flach in die Sonne gelegt werden, durch mitgelieferte Karabinerhaken aufgehangen, oder durch ausklappbare Stützen ca. im 60° Winkel aufgestellt werden.

Das Panel besitzt keinen Akku, in dem die Sonnenenergie gespeichert werden kann. Lediglich ein kleiner Solarladeregler ist in die Tasche eingebaut. Dieser besitzt zwei USB-Ports.
Die Leistung des Panels ist mit 20 W angegeben. Bedingt durch die fehlende Sonne, konnte ich das Panel noch nicht bei voller Leistung testen.

Ein heller, leicht bewölkter Spätsommertag erzeugte genug Leistung um zwei 5-V-Geräte mit je 1 A zu laden.
Schließt man das Endgerät, also z.B. eine Smartphone, direkt an den Ladegergler, so schwankt der Ladestatus unter Umständen sehr oft.
Bei meinem iPhone fiel mir auf, dass der Ladevorgang beendet wird, sobald eine Wolke vor die Sonne zog und wieder fortgesetzt wird, sobald sie vorbeigezogen ist.
Genausogut kann es zu Aussetzern kommen, wenn jemand an dem Panel vorbeiläuft und einen Schatten darauf wirft.
Es bietet sich daher an eine Powerbank als Puffer als Puffer zwischen das Panel und das Endgerät zu hängen.

Dadurch wird auch Sonnenenergie gespeichert wenn gerade kein Gerät geladen wird und es können die Lade-Aussetzer vermieden werden.
Voraussetzung für letzteres ist, dass die Powerbank das Pass-Through unterstützt.
Das bedeutet, dass die Powerbank geladen werden kann, während Sie selbst ein Gerät auflädt.
Leider wird diese Funktion oftmals nicht offiziell beworben. Eine 20.000 mAh-Powerbank die dies unterstützt, ist diese [Amazon Link].

Fazit

Das Aukey Solarladegerät [Amazon-Link] ist praktisch und durch die faltbare Form auch sehr gut transportabel. Wer viel unterwegs ist und auch mehrere Tage keinen Zugang zu Steckdosen hat, für den ist das Panel sicherlich Gold wert. Ob es auch für den Nachmittag im Park ausreicht um Musik und Tablets zu laden, werde ich im nächsten Sommer testen.

 

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