Xiaomi Plant Sensor – Pflanzensensor mit Bluetooth

 

Xiaomi Plant Sensor mit Raspberry Pi auslesen

Nach einiger Suche habe ich endlich den Pflanzensensor gefunden, der kaum Wünsche offen lässt.
Sicherlich kennt Ihr diese China-Sensoren, die nur 2€ kosten, jedoch auch nach zwei Tagen komplett wegoxidiert sind.

Der Bodenfeuchtigkeitssensor auch China, oxidierte bereits nach einigen Tagen vor sich hin. Messen war damit nicht mehr möglich.

Der Bodenfeuchtigkeitssensor auch China, oxidierte bereits nach einigen Tagen vor sich hin. Messen war damit nicht mehr möglich.

Daneben gibt es sehr zuverlässige, aber auch teure Sensoren, wie den Vegetronix VH-400[Amazon-Link]. Dieser liegt bei 70-80€, wird sich dafür aber nicht
in seine Bestandteile auflösen.

Im ersten Fall ist es die Qualität, die den Sensor unbrauchbar macht, im zweiten Fall der Preis, der für das Vorhaben doch etwas zu happig ist.

Nun habe ich den Xiaomi Pflanzensensor entdeckt und direkt zwei Sensoren bestellt. Der Preis von 12€ bis 20€, je nach Händler ist vollkommen in Ordnung.
Xiaomi ist eine chinesische Marke, aber bekannt für die doch recht gute Qualität. Von Xiaomi stammen ebenfalls die sehr erfolgreichen Fitness-Tracker der MiBand-Reihe.
Das Problem ist, dass ich den Namen dieses Teils nie wirklich ausmachen konnte. Das Teil heißt immer etwas anders. Mit den folgenden Begriffen sollte Eure Suche jedoch schnell zum Erfolg führen:

  • Xiaomi Plant Sensor
  • Xiaomi Flower Sensor
  • Xiaomi Flower Mate

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WiPy – Die Python-Entwicklungsplattform

Nur durch Zufall habe ich WiPy entdeckt, ein kleines Entwicklungsboard, welches unter Python 3 läuft.
Auf dem WiPy läuft MicroPython, eine Implementierung von Python 3, die speziell für den WiPy angepasst wurde.

WiPy-Spezifikationen

Getrieben wird die Plattform von einem Texas Instruments CC3200, ARM Cortex-M4 SoC mit 80MHz. Zudem besitzt WiPy 256 KB RAM und 2 MB Flash-Speicher.

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SnackPi – Abnehmen für Nerds

Am 29. August 2016 ist es soweit. Dann erscheint die dritte Auflage des umfassenden Handbuchs (Amazon-Link) für den Raspberry Pi.

Die Auflage wurde aktualisiert und an den Raspberry Pi 3 und Zero angepasst und teilweise erweitert.
Ein neues Projekt ist die von uns liebevoll SnackPi getaufte Süßigkeiten-Kiste.2016-08-22 15_57_58-fahne1.pdf - Adobe Reader

Die Idee dahinter ist eine elektronisch verschließbare Süßigkeiten-Kiste, welche sich durch die Synchronisation mit einem Fitness-Tracker (MiBand) geöffnet werden kann.

Der intern verbaute Raspberry Pi Zero, legt ein Aktivitätskonto an und addiert Punkte, sobald das Armband mit der Snackbox synchronisiert wird. Weiterlesen

USB-Multimeter – Mal eben schnell den Strom checken

Sicherlich haben schon einige von Euch dieses kleine Gerät entdeckt.
An mir ging das kleine USB-Multimeter wohl recht lange vorbei.

Weil ich das Gerät ganz nützlich finde, gerade im Bezug auf den Raspberry Pi, möchte ich ihm einen kurzen Beitrag widmen.

USB-Multimeter
Die kleinen Geräte nennen sich USB-Multimeter oder USB-Strom-/Spannungsdetektor. Der Begriff Multimeter scheint mir diesen Geräte nicht gerade angemessen. Dennoch erfüllen Sie Ihren Dienst erstaunlich gut. Aus Mangel an alternativen Bezeichnungen, bleibe ich in diesem Beitrag jedoch beim USB-Multimeter. Die USB-Multimeter ähneln einem USB-Stick mit Display. Der auf der einen Seite vorhandene USB-Stecker sollte in das USB-Netzteil gesteckt werden. Auf der anderen Seite befindet sich eine USB-Buchse. Hier wird einfach das Micro-USB-Kabel zum Raspberry Pi eingesteckt.

Damit ist das Gerät nun einfach in das Stromkabel integriert. Sobald das Netzteil aktiv ist, fängt das Multimeter auch an zu leuchten und zeigt Strom, Spannung, die verbrauchten mAh, sowie die verstrichene Messdauer an.

USB-MultimeterDer einzige vorhandene Knopf an dem kleinen Gerät setzt beim längeren Drücken den Zähler wieder zurück.

Mit Sicherheit gewinnen diese Geräte keinen Preis in Sachen Genauigkeit. Für meine Zwecke war es jedoch immer ausreichend. Auch ein kurzer Check, wie sich der eingesteckte WLAN-Stick oder die CPU-Auslastung des Raspberry Pi im Stromverbrauch auswirkt, ist mit den USB-Multimetern gut möglich.

In den unterschiedlichsten Online-Shops findet man viele Varianten der USB-Multimeter. Mal grün, mal bau, mal abgewinkelt, mal einzeilig und mal zweizeilig.
Meine Version hat eine blaue Hintergrundbeleuchtung und ist für weniger als 10€ z.B. bei Amazon bestellbar.

 

 

Cayenne – Die neue iPhone-App für Raspberry Pi!

Mit Cayenne erschien vor kurzem eine brandneue App in Apples AppStore.

Cayenne soll es ermöglichen den Raspberry Pi mit der App zu steuern und die Informationen verschiedenster Sensoren anzuzeigen.

Die Installation von Cayenne ist wirklich simpel. Dazu muss nur die App aus dem AppStore  geladen werden und auf dem iPhone installiert werden. Nach dem Anlegen eines Accounts, findet die App automatische alle Raspberry Pis, die sich in eurem Netzwerk befinden. Ihr werdet gebeten eure LogIn-Daten für den Pi-User einzugeben. Die App installiert daraufhin automatisch die benötigten Pakete auf dem Pi. Damit ist die Installation abgeschlossen.

Die nachfolgenden Bilder sprechen sicherlich für sich und machen die Funktionsumfang von Cayenne deutlich:

Bisher ist die Anzahl der unterstützten Aktoren und Sensoren noch sehr überschaubar. Ich war z.B. interessiert an der Integration von 433-Mhz-Sendemodulen. Diese sucht man bislang leider vergeblich. Cayenne ist aber eine echt geniale Idee und ich hoffe darauf, dass die App nun deutlich erweitert wird.

Aktuell wird unterstützt:

  • Relais
  • Motoren
  • LEDs
  • Einzelne GPIOs
  • ADCs / DACs / Port-Erweiterungen /PWM-Module
  • Temperatursensoren
  • Bewegungssensoren
  • Lichtsensoren
  • Druck- und Entfernungssensoren
  • Dashboard mit: CPU-, RAM-, Speicher,- Netzwerk,- Anzeigeflächen
  • Reboot/Shutdown
  • Erstellbare Trigger. Z.B If Memory < 90% then Reboot. Bisher noch sehr begrenzt.
    • Aber hier ist hervorzuheben, dass die Bedingungen geräterübergreifend sind. Sind z.B. 2 Pis in eurem Netzwerk, so kann eine Statusabfrage auf dem einen Pi stattfinden, die Reaktion darauf jedoch auf dem anderen. Sehr schön!

Mit mehr unterstützten Sensoren und Aktoren, kann sich Cayenne sicherlich zu einer DER Raspberry-Pi-App-Oberflächen überhaupt entwicklen.

Es bleibt abzuwarten, wie sich das Projekt entwickelt. Eine Empfehlung ist es jedoch schon jetzt.

 

 

Maker Faire 2015 Berlin

Ich bin, zusammen mit meinen Co-Autoren Michael Kofler und Charly Kühnast, vom 3.10. – 4.10. auf der Maker Faire in Berlin. Zu finden sind wir in erste Linie sicherlich am Stand des Rheinwerk-Verlags. Wir freuen uns immer über ein persönliches Treffen und über spannende Gespräche rund um den Raspberry Pi.
Nach der Messe werde ich sicherlich einige Eindrücke und Fotos hier veröffentlichen.

Vielleicht trifft man sich ja 😉


Update 07.10.2015

Nachfolgend einige Eindrücke von der Maker Faire im Berliner Postbahnhof:
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Eigener Verschlüsselungsdienst auf dem Raspberry Pi

Der Name des Beitrag lässt Einiges vermuten, aber was nun kommt ist wohl eher ungewöhnlich.

In diesem Beitrag erstelle ich einen kleinen Dienst, der Nachrichten unlesbar macht und diese per Mail an einen beliebigen Empfänger schickt. Der Empfänger der eMail erhält einen Link, der ihm die unleserliche Passphrase zu einem lesbaren Text entschlüsselt. Der Empfänger der des Textes benötigt zusätzlich seinen persönlichen Schlüssel. Das soll die Nachricht noch weiter vor ungewünschten Lesern schützen.

Starten wir einfach mal mit ein paar Bildern, damit der Sinn hinter diesem Projekt etwas deutlicher wird.

Text verschlüsseln

Text verschlüsseln

Per Weboberfläche auf dem Pi kann der Absender die Nachricht verschlüsseln. Der Key, also der private Schlüssel kann frei gewählt werden, muss jedoch dem Empfänger der Nachricht mitgeteilt werden, damit dieser die Nachricht wieder entschlüsseln kann.

Der Empfänger erhält nun eine eMail, die einen Link enthält. Der Link führt ebenfalls zum Webserver, der auf dem Raspberry Pi läuft. Weiterlesen

Lüftersteuerung mit Python

Eigentlich halte ich eine Kühlung des Raspberry Pi für überflüssig aber eine nette Spielerei ist es trotzdem.

Raspberry Pi 2 mit Lüftergehäuse

Raspberry Pi 2 mit Lüftergehäuse

Ich habe ein kleine Gehäuse samt Mini-Lüfter erstanden und gleich ausprobiert. Zum Gehäuse gibt’s nicht viel zu sagen: fünf Plastikscheiben die übereinander gestapelt werden mit einer Aussparung für den mitgelieferten Mini-Lüfter über dem SoC. Ist das Gehäuse zusammengebaut und der Lüfter montiert, so kann der Steckverbinder einfach auf die Pins 4 und 6 des J8-Headers gesteckt werden. Damit ist er dauerhaft mit 5 V versorgt und läuft eben auch dauerhaft. Wobei der kleine Motor auch wirklich geräuscharm und kaum hörbar ist. Doch welcher Bastler gibt sich damit zufrieden…? Weiterlesen

Analogwertverarbeitung mit dem MCP3008

Der Analog- / Digitalwandler MCP3008

Der Raspberry Pi hat von Haus aus keine analogen Ein- und Ausgänge. Alle verfügbaren Ausgänge sind digital.
Das bedeutet, man kann nur einen Wert von 0 oder 1 darstellen. Low oder High, An oder Aus.

Werte die dazwischen liegen, können also nicht abgebildet werden. Stellt Euch z.B. einen Drehregler vor, der die Lautstärke regeln soll. Dieser Regler soll auf kleinster Stufe 0% an den Raspberry Pi weitergeben, auf maximaler Stufe 100%. Alle dazwischenliegenden Schritte sollen so fein wie möglich erkennbar sein. Weiterlesen

WinSim – Günstige Datenflat nochmal reduziert!

Auch wenn es thematisch nicht ganz zu meinen anderen Beiträgen passt, möchte ich die letzten zwei verbleibenden Tage des super Angebots von WinSim nutzen, um auf eben dieses hinzuweisen.

Der Anbieter WinSim.de bietet aktuell bis zum 31.03.2015 zwei extrem günstige Tarife an.
Heute abend (29.03.2015) wird Amazon die beiden folgenden Tarife noch einmal reduzieren:

WinSim LTE Mini 1000

  • 1 GB Datenflat
  • 50 Freiminuten
  • 50 Frei-SMS
  • 3,99 € pro Monat
  • Monatlich kündbar Weiterlesen

Raspberry Pi: UMTS – Die komplette Unabhängigkeit

Der Raspberry Pi im headless-Betrieb, also ohne eigenen Bildschirm oder jegliche Eingabegeräte. So nutzen viele User den Mini-Computer. Eine Beschränkung bleibt allerdings auch im kopflosen Betrieb weiterhin: Die Reichweite des heimischen LAN oder W-LAN.

Um den Raspberry Pi auch davon loszulösen gibt es die Möglichkeit von UTMS-Sticks oder Routern. Ich habe einen kleinen UMTS-Router mit Akkubetrieb dafür gewählt. Im Gegensatz zu Sticks, spart man sich so jegliche Suche nach passenden Treibern, da der Raspberry Pi einfach mit dem neu erzeugten W-LAN verbunden wird.

Fangen wir aber von vorn an. Weiterlesen

Wissenswertes zu Raspberry Pi -Das umfassende Handbuch

An dieser Stelle möchte ich ein paar Hinweise zu unserem Buch geben, da mir nun öfter aufgefallen ist, dass doch ein paar kleine Details recht unbekannt sind, die aber durchaus die Erfahrungen mit dem Buch positiv beeinflussen können.

Die Codes abtippen?pi-cover

Nein, das ist nicht notwendig. Auf der Webseite des Galileo-Verlags ist ganz unten der Abschnitt Materialien zum Buch zu finden. Dieser bietet alle wichtigen Code-Listings zum Download an. Dies erspart eine Menge Tipp-Arbeit und vermeidet auch Übertragungsfehler.

Ein Blog zum Buch!

Unter pi-buch.info haben wir ein Blog eingerichtet. Hier finden sich Ergänzungen zu einigen Projekten, bekannte Errata und Bild und Videomaterial. Dort sind ebenfalls die Twitter-Streams aller Autoren ersichtlich. Sehr gerne nehmen wir dort auch Feedback, gefundene Fehler und Kritik zum Buch entgegen. Alternativ direkt an mich, Charly Kühnast oder Michael Kofler.

Ausverkauft?

Leider ungünstig zur Weihnachtszeit sind auf Amazon.de die Exemplare rar geworden. Wer noch schnell ein Weihnachtsgeschenk sucht, kann dies auch direkt bei Galileo Press bestellen.

Geheimcode gefunden?

Interessierte Leser sollten sich einmal der Rückseite des Frontcovers widmen und mit dem dort Gefundenen bei Galileo Press anmelden…

Kurzbericht im TV

Zu guter Letzt möchte ich noch einen Beitrag des Computer:Club 2 hinweisen, welcher freundlicherweise unser Buch mal etwas näher unter die Lupe nahm.

 

Bis dahin… Eine frohe Weihnachtszeit!