NESPi Case – Das wohl beste NES Case für Retropie

Nach meinem vorigen Bericht über das Hikig NESPi Case, wurde ich auf ein anderes Modell aufmerksam gemacht. Dieses trägt ebenso den Namen NESPI Case, wird aber von der Firma Retroflag hergestellt.

Ich nehme es direkt vorweg: Dieses Gehäuse ist grandios!

Schon der erste Eindruck des Kartons vermittelt sofort ein Retro-Feeling. Er ist toll designed und entspricht dem NES-Look des darin enthaltenen Gehäuses.
Schon beim Auspacken stellt man fest, dass der Karton für ein Kunststoffgehäuse relativ schwer ist. Sobald man das Gehäuse in der Hand hat, wird auch klar warum das so ist:

Das Retroflag NESPI Case [Amazon-Link] hat einiges an Elektronik verbaut.
Um dem original NES optisch möglichst nahe zu kommen, wurde die USB-Abschlüsse kurzerhand umgelegt. Dies wird dadurch erreicht, dass die USB-Ports bereits im Gehäuse fixiert sind. Über ein kleines USB-Kabel werden die vier verbauten USB-Ports an einen freien Port des Raspberry Pi angeschlossen.
Im Prinzip ist ein 4-Port USB-Hub verbaut. Weiterlesen

NESPi – Nintendo NES Gehäuse für den Raspberry Pi

Mittlerweile ist RetroPie ein bekannter Begriff – sogar außerhalb der Raspberry-Pi-Szene. Genaugenommen hat sich aus der dem ursprünglich kleinen Projekt eine eigene Szene entwickelt. So gibt es Communities, die sich dem ZeroBoy widmen, einem Raspberry Pi Zero, welcher mit viel Zeit, Geduld und Bastelaufwand in ein original Gameboy-Gehäuse eingebaut wird, um dort als mobile Spielekonsole zu dienen.

Auch an mir ging der Trend nicht vorbei und ich stellte mir ein RetroPie-System ins Wohnzimmer. Da sich der Bastelaufwand bei dieser stationären Lösung gering hält, sollte es zumindest von Außen recht ansehnlich sein. Durch Zufall fand ich das Hikig NESPi-Gehäuse für den Raspberry Pi 3. Weiterlesen

Review: Bluetooth-Lautsprecher Aukey SK-S1

Bluetooth Lautsprecher Aukey SK-S1

Ob Baden, Kochen oder einfach nur auf der Couch faulenzen – Mit Musik macht das alles noch mehr Spaß. Doch ich wollte nicht jeden Raum mit einer Musikanlage ausstatten und ebenso wenig wollte ich Unmengen an Geld für eine Multiroom-Airplay-Schnickschnack-Lösung ausgeben.
Also fiel die Wahl auf einen der zahlreichen mobilen Bluetooth-Lautsprecher. Diese gibt es mittlerweile zu Hauf in den unterschiedlichsten Preisklassen. Multiroom können diese Modelle ebenfalls… Sofern man darunter versteht, den Lautsprecher in multiple Räume zu tragen 😉
So gibt es die High-End Variante von Bose, der SoundLink Mini [Amazon-Link] für knapp 180 EUR oder aber auch Modelle bis 50€ von anderen Herstellern.
Dieser Test bezieht sich auf das Modell SK-S1 von Aukey für 39,99 EUR. Weiterlesen

UC40 – Der 70€-Beamer im Test

Der UC40 ist ein kleiner LED-Beamer mit einer Helligkeit von 800 Lumen. Verglichen mit den Top-Modellen, ist die Helligkeitsangabe eher dürftig.
Doch ich hab das Gerät etwas unter die Lupe genommen um zu sehen, was das in der Praxis heisst.

Es sollte im Hinterkopf behalten werden, dass der China-Beamer in etwa 70€ kostet. Unter diesem Aspekt betrachtet schlägt sich der Beamer gar nicht so schlecht.

Optik/Hardware

Den UC40 gibt es in weiss oder schwarz. Das gesamte Gehäuse ist aus Kunststoff, macht zwar einen stabilen, aber keinen hochwertigen Eindruck.
Auf dem Rücken hat das Gerät einige Knöpfe verbaut, die eine Bedienung auch ohne die beigelegte Fernbedienung ermöglichen.

Im vorderen Bereich befindet sich eine kleine Stellschraube, die es ermöglicht den Beamer im Winkel etwas anzupassen.

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SanDisk Connect Wireless Stick im Test

Das Thema dieses Beitrags hat ausnahmsweise nicht viel mit dem Raspberry zutun. Ich habe mir den SanDisk Connect Wireless Stick etwas genauer angeschaut, da ich das Prinzip des kleinen Speichersticks sehr interessant finde.

Bei dem oben genannten Gerät handelt es sich erstmal um einen gewöhnlichen USB-Stick, den es in Kapazitäten von 16 GB bis 128 GB gibt [Amazon-Link]. Die „langweilige“ aber durchaus gängige Art der Benutzung ist sofort ersichtlich: USB-Stick in den PC oder Laptop stecken und Daten rauf- oder runterladen.


Wirklich spannend wird der kleine Stick erst, wenn man die Drahtlosfunktionen nutzt. So hat der SanDisk-Stick einen eingebauten W-LAN-Chip. Zugang zum Stick bekommt man drahtlos über zwei Wege:

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Leap Motion – Werkzeug oder Spielzeug?

Den PC bedienen wie in Minority Report? Mit Leap Motion (Amazon) soll das möglich sein. Es handelt sich um ein kleines Gerät, welches kaum größer als ein USB-Stick ist. Darin befinden sich einige Kameras und Infrarotsensoren.

Leap Motion erstellt einen virtuellen Raum oberhalb des Gerätes, in dem man sich, bzw. seine Hände bewegen kann. Weiterlesen

Parrot AR Drone 2.0 im Test

Heute folgt ein etwas ungewöhnlicher Beitrag. Lang schon haderte ich mit dem Gedanken, mir die AR Drone 2.0 zuzulegen. Jetzt war es soweit. Die Drohne hat in erster Linie nichts mit dem Raspberry Pi zutun, ich bin mir aber sehr sicher, dass in nicht allzu ferner Zukunft, der kleine PC abheben wird. Einige Ideen hätte ich schon.

Zunächst möchte ich aber die Drohne vorstellen und meine ersten eigenen Erfahrungen mit dem Quadrocopter schildern.
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Minecraft Pi Edition im Test

Minecraft! – Ein simples, aber süchtig machendes Klötzchen-Aufbauspiel.

Ich war seit dem Release der PC Version ein Riesen Minecraft Fan und habe viel Zeit in die schönsten Häuser und tiefsten Minen gesteckt. Von der ersten Nacht im dunklen Erdloch, bis zur Residenz hinterm Wasserfall, bedurfte es einiger vieler Stunden Arbeit. Wenn man sein Kunstwerk allerdings später betrachten konnte, entschädigte das Alles.

Der Hype ist zwar mittlerweile fast vorbei, aber dennoch möchte ich einen Blick auf die Pi Edition (MCPI) von Minecraft werfen.

Die Installation

Die Installation ist recht simpel. Benötigt wird ein Raspbian Betriebssystem. Zudem ist MCPI nur aus der Fensteroberfläche zu starten. Das geschieht zuerst mit

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