Archiv der Kategorie: Raspberry Pi

360° Fotos mit Schrittmotortisch

Aus einem Schrittmotor und einer Webcam habe ich versucht ein kleines System aufzubauen, dass automatisch 360° Bilder von Gegenständen aufnimmt.

Der Aufbau besteht aus einem Schrittmotor, einer USB-Webcam, dem Deckel einer Chipsdose sowie doppelseitigem Klebeband 🙂

Der Python Code, dreht den Motor jeweils um einen Schritt (1,8°) und danach wird ein Bild aufgenommen. Das passiert dann 200 mal um eine komplette Umdrehung zu erhalten.Die ersten Versuche mit dem Raspberry Pi Camera Board waren untauglich, da aufgrund des festes Fokus, eine viel zu große Entfernung zum Objekt notwendig war.

Die Aufnahme im Video dauerte ca. 10 Minuten. Das Ansprechen der Webcam, sowie das Wegspeichern der Bilder dauerte immer ein wenig länger als ich vermutet habe.

Das entstandene 360° Bild ist kein Meisterwerk aber es zeigt, dass diese Methode viel Potential hat.

Evtl. wiederhole ich den Aufbau noch einmal Draußen bei Tageslicht um auch das Flackern zu entfernen.
Wenn mir jetzt jemand sagen kann, womit ich solche interaktiven Bilder erstellen kann, in denen man das Objekt mit der Maus drehen kann, wäre ich sehr dankbar.

Hier nun das erste Video

Nachtrag 26.02.14:

So hab ich es geplant und Dank eines Mitlesers auch hinbekommen 🙂
Einfach mal mit der Maus etwas Drehen.

Noch immer Kabelsalat…

…aber es wird. Immer wenn ich ein wenig Zeit habe, widme ich mich meinem Langzeitprojekt: Laserplotter. Einige selbst geätzte Platinen befreien ihn schon einmal vom Breadboard.
Ansehnlich ist es noch lang nicht, aber vieles hat schon seinen Platz gefunden. Am meisten zu Schaffen macht mir allerdings noch die Aufnahme für den Laser.
Sobald ich eine Lösung gefunden habe, die Konstruktion vernünftig am Schlitten des Laufwerks zu befestigen und gleichzeitig noch eine Möglichkeit habe, die Höhe des Laser um ein paar Millimeter zu verändern, komme ich dem Ziel ein großes Stück näher.
Die Fokussierung des Brennpunktes ist so empfindlich, dass ein Werkstück, dass wenige Millimeter dicker als das ursprüngliche ist, nicht mehr im Brennpunkt liegt. Daher wird es nötig sein, dass sich Laser evtl. durch ein Gewinde verstellen lässt.

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Sicherheits-Dongle mit EEPROM – Ein Passwort zum Mitnehmen

Auf der Suche nach einem greifbaren Beispiel für die Verwendung eines EEPROMs, kam

EEPROM_Dongle_2

ich auf eine Idee. Ich habe auf einer kleinen Platine ein I²C EEPROM verbaut und mit einem Steckanschluss ausgestattet. Im EEPROM sind einige Zellen mit bestimmten

Werten beschrieben. Das dazugehörige Programm prüft nun ob alle Zellen mit dem vorab definierten „Passcode“ übereinstimmen. Nur dann startet das Programm, bzw. führt Aktionen aus. Also quasi ein Passwort für die Hosentasche.

Wie das Ganze funktioniert versuche ich nun einmal zu erläutern. Weiterlesen

Raspberry Pi: Akku- /Batteriebetrieb

Nach langer Zeit mal wieder ein kurzer, neuer Beitrag 🙂

Diesmal geht es um den Akkubetrieb des Raspberry Pi. Ich habe ein paar Versuche bezüglich der Laufzeit gemacht und kam zu einem ganz passablen Ergebnis.

Mein Setup war wie folgt:

  • 6-4-fach Batteriefach4-Fach Batteriefach für Batterien
  • 6-Fach Batteriefach für Akkus
  • DC/DC – Wandler
  • Raspberry Pi

Durch die serielle Anordnung im Batteriefach, ergibt sich bei der Verwendung von Batterien eine Gesamtspannung von 9V. Da Akkus eine Spannung von 1,2V pro Zelle haben, beläuft sich die Spannung bei der Verwendung von Akkus auf 7,2 V. Weiterlesen

Projekt: Laserplotter

Ohne viele Worte möchte ich Euch ein neues Projekt vorstellen. Es handelt sich um einen selbstgebauten Laserplotter aus zwei alten CD-Laufwerken und dem Raspberry Pi als Steuerung.

Ich habe heute einen ersten Probelauf starten können und bin recht zufrieden mit dem Ergebnis. Das ganze Projekt ist aber noch nicht vorzeigbar, bzw. noch überhaupt nicht ausgereift. Ich werde hierzu im Laufe der Entwicklung immer mal wieder Neuigkeiten posten. Wann bzw. ob ich ein komplettes Tutorial erstellen kann, bleibt abzuwarten. Ich habe momentan wenig Zeit hier weiterzuarbeiten. Sobald es die Zeit zulässt, werde ich mich aber darum bemühen.

Zur Steuerung benutze ich auch nicht wie in anderen Projekten dieser Art zu sehen einen G-Code der z.B. bei CNC-Maschinen genutzt wird, sondern habe alles in Python gelöst und bin dabei eine eigene, einfache Syntax zu bauen.

Des Weiteren fehlen noch:

  • Endschalter, damit die Motoren nicht am Anschlag blockieren
  • eine vernünftige Halterung für den Laser
  • ein geeignetes Netzteil
  • viele Erweiterungen und Verbesserungen am Code (z.B. Radien, etc)
  • der „Umzug“ vom Breadboard auf eine richtige Platine
  • die genaue Ausrichtung der Achsen und der Arbeitsoberfläche

Nun gibt es aber erstmal Eindrücke von dem was schon fertig ist 😉

Laserplotter Testfahrt

Ergebnis und „On-the-fly“- Verdrahtung
Ergebnis_klein Verdrahtung

 

Video: Schrittmotor mit Referenzlauf

Hier ein kleines Video zu dem Schrittmotor Tutorial. Das Programm habe ich etwas erweitert um die eigentlich wichtigste Funktion eines Schrittmotors auch nutzen zu können: Das „Merken“ der Schritte.

Mit dem kleinen Hebel kann ich den Motor beliebig Vor oder Zurück drehen lassen. Der Taster löst einen Referenzlauf aus, der den Motor immer wieder in die Ursprungsposition fährt.
Gelöst habe ich die Funktion, indem ich die aktuelle Position in einer Datenbank speichere. Während der Drehung werden die Schritte addiert bzw subtrahiert. Durch das Vorzeichen weiss der Pi nun auch in welche Richtung es zurück zum Start geht.
Bei zwei Umdrehungen „Hinweg“ erfolgt der Rückweg natürlich auch in zwei Umdrehungen.

ESD – Die tägliche Gefahr?

Wer kennt es nicht?
Man läuft über den Teppich, fasst an die Türklinke und zuckt kräftig zusammen.

Was ist passiert? Es gab eine Entladung des aufgeladenen Körpers an der Türklinke.

Was geschieht eigentlich, wenn nach dem Gang über den Teppich nicht die Klinke, sondern der Raspberry Pi angefasst wird?

Vermutlich Wenige werden sich über dieses Thema Gedanken machen, wenn Sie mit dem Mini-PC experimentieren. Einige Andere haben den Begriff vermutlich nicht einmal gehört.ESD

Ich möchte hier etwas ins Detail gehen.

ESD steht für ElectroStatic Discharge (Elektrostatische Entladung) und beschreibt genau das oben beschriebene Phänomen.

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Raspberry Pi: NAS einbinden und beim Start mounten

Ich möchte kurz beschreiben, wie man einen Ordner aus einem NAS-System im Raspberry Pi mounted.

Ich wollte mit meinem Pi regelmäßige Backups einiger Ordner durchführen und diese Ordner in regelmäßigen Intervallen, gepackt auf meinem NAS speichern.

Das Einbinden des NAS ist wirklich einfach gemacht.

Zuerst erstellen wir den Ordner, in dem der NAS Inhalt verlinkt sein soll. Z.B:

cd
mkdir NAS
cd /NAS
mkdir Backups

Ich habe nun einen Ordner NAS mit dem Unterordner Backups erstellt.

In Backups möchte ich den Inhalt meines Backup-Verzeichnisses auf dem NAS mounten.

Hierzu wird die fstab editiert:

sudo nano /etc/fstab

Am Ende der Datei folgende Zeile einfügen:

//IP.DES.EIGENEN.NAS/Backups /NAS/Backups cifs username=BENUTZERNAME,password=PASSWORD,uid=pi,gid=debian-transmission 0 0

Anzupassen sind die Adresse des NAS, der Pfad zum zu mountenden Ordner auf dem NAS, sowie Eure Zugangsdaten für den Zugriff aufs NAS.

Das war´s auch schon. Nach einem Neustart sollte im gewählten Ordner der Inhalt des Netzwerkspeichers zu sehen sein. Dieser kann wie ein lokaler Ordner behandelt werden und Dateien gespeichert oder abgerufen werden. Die Lese- und Schreibrechte sind allerdings in diesem Fall von den Rechten Eures NAS Users abhängig mit dem Ihr Euch einloggt.

Gewinnspiel Nr. 2 startet!

Ab sofort beginnt das zweite, große Gewinnspiel.

Zur Verlosung stehen:

1. Preis: Raspberry Pi Modell B Revision 2.0
2. Preis: Raspberry Pi Kamera Modul
3. Preis: Buch – Getting Started with Raspberry Pi

 

Diesmal gilt es 5 Fragen richtig zu beantworten und mit dem Betreff: „RPi Gewinnspiel“ an gewinnspiel@elektronx.de zu senden.

1. Nenne mindestens zwei RasPi Linux Distributionen.

2. Wie hoch ist die Versorgungsspannung, die zum einwandfreien Betrieb am Micro USB-Port anliegen muss?

3. Von welchen zwei Onlineshops war der Raspberry Pi in den ersten Monaten ausschliesslich zu beziehen?

4. Wer gilt als „Vater“ des Raspberry Pi?

5. Wofür steht „SoC“?

Teilnehmen kann jeder, der volljährig ist und in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt.

Einsendeschluss ist der 19.10.2013 um 15:00 Uhr.
Die Gewinner werden per Mail benachrichtigt.
Eine Barauszahlung ist nicht möglich.

Ich freue mich, dieses Gewinnspiel veranstalten zu können und wünsche allen Teilnehmern viel Glück!